24.01.2015

Fotografieren in einem Café oder Restaurant.

24.01.2015

Fotografieren in einem Café oder Restaurant.

Ich trinke für mein Leben gerne Kaffee. Am liebsten schöne Kaffees. Also solche, die aus einem starken Espresso und einem ordentlich Schuss Milch gemacht werden und solche, bei denen der Barrista aus Espresso und Milch kleine Kunstwerke zaubert. Kunstwerke, wie Herzen, Schwäne, Tulpen oder Dinosaurier. Kunstwerke, die man lieber anschaut und fotografiert, als sie zu trinken.

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Zu Hause gibt es meist einen einfachen Kaffees mit einem Schwapp Milch. Keine Kunstwerke, aber nicht minder köstlich.

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Ich trinke nicht nur gerne Kaffee, ich fotografiere ihn auch gerne. Mal auf meinem Küchentisch, neben einer Zeitschrift oder einem Strauß Blumen oder auf meinem Schreibtisch, neben meiner Tastatur und einem Stapel Notizbüchern. Am liebsten fotografiere ich jedoch Kaffee, Törtchen, Kuchen und andere Speisen in einem richtigen Café oder Restaurant.

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Cafés haben auf mich eine magische Anziehungskraft. Egal, ob sie schlicht und modern oder retro und cool oder gemütlich und altbackend eingerichtet sind. Egal, wie unterschiedlich sie sind, ich mag sie. Ich mag die Stimmung, mag den Duft von Kaffee, der in der Luft hängt, mag es Menschen dort zu beobachten.
Besonders schön, finde ich es, wenn in einem Café ordentlich Trubel herrscht. Wenn sich deren Gäste um kleine oder große Tische drängen, anregend unterhalten, sprechen und lachen, vielleicht sogar weinen.

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Dann fällt es mir besonders leicht, die Kamera in die Hand zu nehmen und ein Foto meines Kaffees zu machen. Dann fällt es nicht so auf und ich werde nicht seltsam angeschaut.
Ich genieße es aber auch, wenn in einem Café wenig los ist. Wenn Menschen alleine an einem Tisch sitzen, einen Kaffee genießen, dabei ein Buch in den Händen halten. Oder ein Handy. Oder durch eine alte Zeitschrift blättern, durch die schon viele Gäste geblättert haben. Wenn Paare dicht bei einander sitzen, sich ein Stück Apfelkuchen teilen und leise unterhalten, tuscheln und lächeln.

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Dann zögere ich mehr, meine Kamera aus der Tasche zu holen. Und doch, tue ich es meist. Dass mit dem Handy Fotos in der Öffentlichkeit gemacht werden, ist ja nun wirklich nichts mehr Ungewöhnliches. Aber, dass jemand eine Kamera in die Hand nimmt, deren Auslöser man deutlich am Nachbartisch hört, dass wird doch oft mit seltsamen Blicken quittiert.

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Ich versuche mich deswegen nicht verunsichern zu lassen und greife trotzdem nach meiner Kamera. Ich liebe es, ein Stillleben aus einer Tasse Kaffee, einem Stück Kuchen, einer schon oft gelesenen Zeitschrift und einem gedeckten Tisch zu fotografieren. Oftmals sehen die Tische in einem Café oder Restaurant be- und genutzt aus. Sie erzählen eine Geschichte und bieten einen wunderschönen Fotohintergrund.

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Hinzu kommt, dass viele Cafés ausgefallenes, altes oder buntes Geschirr nutzen. Eine Tasse Kaffee, die ein hübsches Blumenmuster ziert oder vielleicht schon eine kleine Kitsche am Rand hat, ist für mich das schönste Fotomotiv.

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Meine Tipps zum Fotografieren in Cafés und Restaurants: Traut Euch. Ignoriert seltsame Blicke und holt ruhig einmal eure Kamera hervor. Solltet Ihr mehr als nur Euren Kaffee fotografieren wollen, vielleicht auch die Einrichtung, dann fragt die Servicekraft, ob Ihr im Café fotografieren dürft. Sucht Euch einen Tisch in der Nähe einer Lichtquelle, am besten am Fenster. Ich persönlich mag es am liebsten, einen gedeckten Tisch von oben zu fotografieren. Das zieht natürlich meist noch mehr Blicke auf Dich, aber vielleicht kommt man durch die eigene, etwas verrückte Leidenschaft, mit dem Gast am Nachbartisch ins Gespräch.

Bine

Bine bloggt seit 2007 auf ‘was eigenes’. Die Themen Ihres Blogs sind eine bunte Mischung aus Erlebtem, Gemachtem, Kulinarischem und einem Schuß Persönlichem. Die Fotografie nimmt dabei einen großen Teil ein.

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