03.04.2015

Meine 10 Tipps für bessere Urlaubsfotos – Teil 1

03.04.2015

Meine 10 Tipps für bessere Urlaubsfotos – Teil 1

Ich bin oft auf Reisen und versuche die Eindrücke und Erlebnisse für die Daheimgebliebenen in Bildern festzuhalten. So geht es wohl jedem, der in den Urlaub fährt. Von meiner letzten Reise nach Südafrika bin ich mit tausenden Fotos zurück gekommen. Die Bedingungen vor Ort reichten von strahlendem Sonnenschein bis hin zu regenverhangenem Himmel. An Bildern dieser Reise habe ich meine zehn Tipps für bessere (Urlaubs-)Fotos zusammengefasst. Los geht es heute mit dem ersten Teil, nächste Woche folgt der zweite Teil.

1. Tageszeit – die Goldene Stunde ausnutzen

Auch wenn ich im Urlaub gern etwas länger schlafe, nutze ich gern die frühen Morgenstunden oder die späten Abendstunden, um das unvergleichbar weiche Licht der tief stehenden Sonne einzufangen. Die Goldene Stunde, die Stunde vor Sonnenuntergang bzw. nach Sonnenaufgang, taucht die Umgebung in warme Rot- und Goldtöne. Die Bauten der V & A Waterfront in Kapstadt wirken im Licht der untergehenden Sonnen surreal wie kleine Modellbauten.

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2. Gegenlicht – Spiel mit dem Licht

Eine alte Fotoregel besagt, dass man als Fotograf die Sonne stets im Rücken haben sollte und niemals direkt ins Licht fotografieren sollte. Direkt ins Sonnenlicht zu fotografieren ergibt ein fahles Bild mit flauen Farben. Trotzdem lohnt es sich hin und wieder die Regeln der Fotografie zu brechen. Bei diesem Bild spiegelt sich die Abendsonne im Meer und taucht die Umgebung in milchiges warmes Licht. Ein wunderschönes Spiel aus Licht und Schatten entsteht. Am Übergang vom Horizont zum Meer bildet sich ein Lichtsaum und die Bäume und Palmen rahmen das Bild als Silhouetten ein.

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3. Regenwetter – dynamische Wolken

Regenwetter lädt nicht wirklich zum Fotografieren ein. Auf Reisen kann man sich das Wetter leider nicht aussuchen und muss mit dem leben, was die Natur einem bietet. Da ich trotzdem Regen nicht auf meine Reisebilder verzichten möchte, versuche ich die besonderen Momente einzufangen. Beispielsweise den Moment vor einem Gewitter, wenn sich der Himmel dunkel färbt, die Sonne sich mit einigen Lichtstrahlen durch die Wolkendecke kämpft und die Natur ein beeindruckendes Lichtspiel im Kontrast zu den regenschweren dunklen Wolken zeigt.

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4. Grauer Himmel – den Ausschnitt begrenzen

Ein grauer Himmel und flaue Kontraste sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für ein Foto. Wenn sich das Motiv scheinbar nicht vom Hintergrund abhebt, hilft mir oft dieser einfache Trick – den Ausschnitt so begrenzen, dass möglichst wenig bis gar kein Himmel mehr zu sehen ist. Auf diesem Bild habe ich den Ausschnitt nachträglich so weit begrenzt, dass die Seelöwen besser zur Geltung kommen.

Denkt aber stets daran, eure Kamera vor starkem Regen zu schützen – durch unterstellen, einen Schirm oder Folie.

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5. Timing – der richtige Moment

Rocky Shores heißt der raue Küstenabschnitt im West Coast National Park in Südafrika. Mir war es besonders wichtig, die gewaltigen massiven Felsen richtig zur Geltung zu bringen und gleichzeitig die Dynamik des tosenden Meeres einzufangen. Dafür habe ich auf den Moment gewartet, bis eine große Welle ungestüm über den Felsen hereinbrach und den gigantischen Stein mit  einem Splash schier verschluckte. Im Serienbild Modus habe ich eine Reihe von Bildern aufgenommen bis ich das gewünschte Ergebnis hatte.

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Doch beim steten Blick durch den Sucher der Kamera solltest Du eines nicht vergessen: Genieße den Moment, bevor er zur Erinnerung wird.

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Christina Nagel-Gasch

Christina bloggt seit 2010 auf ‚mrsberry’ zu allem, was Sie glücklich macht. Und das ist eine ganze Menge. Das bunte Themenfeld reicht von Reiseberichten, über alles rund um die Familie, Ihrer Liebe zur digitalen Fotografie und analogen Lomography bis hin zu Do-it-yourself-Tipps und köstlichen Rezepten.

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