25.04.2018

Härtetest am Gletscher

written by:
Jonas Schnürch

25.04.2018

Härtetest am Gletscher

Die Audi Nines sind ein Event der Superlative: Einmal im Jahr treffen hier, hoch über Sölden in Österreich, die besten Ski- und Snowboardfahrer zusammen. In einem extremen Parcour treten sie gegeneinander an. Höchstleistungen sind gerade gut genug – und das gilt auch für die Filmcrew, die das Event komplett begleitet. Dieses Jahr waren die Videografen mit Manfrotto-Equipment unterwegs. Jonas Schnürch, Director of Photography, erzählt von seinen Erfahrungen.

Jonas, was genau war eure Aufgabe bei den Audi Nines?

The Distillery Concept and Creation ist Veranstalter der “The Audi Nines presented by Falken” und kümmert sich um alles – natürlich mit Hilfe vieler externer Firmen. Wir designen den Kurs, suchen eine passende Location und sind während der Veranstaltung für einen reibungslosen und sicheren Ablauf verantwortlich.

Wir produzieren auch alle Videos und Fotos bei uns im Haus. Das ist angesichts der Größe der Veranstaltung mittlerweile eine Herausforderung, die nur mit Hilfe der engagierten und hoch motivierten externen Mitarbeiten zu realisieren ist. Dieses Jahr waren wir mit insgesamt 17 Videografen vor Ort und legen Wert auf eine offene Arbeitseinteilung. Wir wollten niemanden dazu verpflichten, den ganzen Tag nur eine Perspektive zu filmen, die Kollegen bewegten sich sehr frei im Gelände. Deshalb ist bei einem solchen Event Kommunikation und Flexibilität für Filmer sehr wichtig. Meine Aufgabe während des Events war es, neben dem Filmen selbst, das Material am Abend zu sichten, um einen Shooting-Plan für den nächsten Tag zu erstellen.


Wie habt ihr die Manfrotto-Produkte eingesetzt?

Wir haben die Manfrotto-Stative mit den Nitrotech N8-Videoköpfen so am Berg gelagert, dass alle Kameramänner jederzeit Zugriff darauf hatten. Speziell für das Filmen mit sehr langen Brennweiten kamen die Produkte zum Einsatz. Dank des Manfrotto-Sliders konnten wir wirklich schöne Aufnahmen machen, die ohne einfach nicht möglich gewesen wären.
Ein besonderer Härtetest war natürlich die Location: Durch die Höhe (3000m über dem Meer) wurde selbst ein kurzer Anstieg zur sportlichen Herausforderung. Deshalb versuchten wir alle möglichst leichtes, aber dennoch professionelles Equipment dabei zu haben. Die Manfrotto 536 Carbon-Stative waren deshalb immer die erste Wahl. Da wir außerdem nur mit Ski, Snowboard oder zu Fuß am Berg unterwegs sein konnten, war es für uns wichtig, dass man das Equipment am Rucksack montieren und gut tragen konnte.


Wie hat sich das Equipment in der Praxis geschlagen?

Das Equipment eignet sich perfekt für den Einsatz am Berg. Die Stative sind leicht, robust und haben Spikes an den Füßen, damit sie auch im eisigen Gelände sicher stehen. Speziell das Manfrotto 536 Carbon-Stativ hat allen Kameraleuten sehr gut gefallen, weil es extrem schnell aufgebaut ist. Durch die Halbschalen-Videoköpfe mit integrierter Wasserwaage wird das Bild auch im unebenen Gelände zügig ausgerichtet. Überrascht waren wir von der Funktion des Sliders, der selbst mit Videokopf und schwerer Kamera samt Teleobjektiv auf einem einzigen Stativ super funktioniert. Das war ideal, denn somit war der Dreh für eine einzige Person machbar und wir mussten am Berg nur ein Stativ für einen Slider mitnehmen.


Wem würdet ihr das Equipment empfehlen?

Das Manfrotto 536 Carbon-Stativ würde ich jedem Filmer empfehlen. Mit dem Carbon-Stativ ist man wirklich flexibel, es ist schnell aufgebaut und sehr leicht. Das ist besonders praktisch, wenn man im Gelände unterwegs ist, hat aber eigentlich immer seine Vorteile. Die Shots mit einem Slider sind natürlich deutlich feiner als ohne.

Epic Contest Highlights | Audi Nines 2018

Jonas Schnürch

Jonas kam über Umwege zum Filmen. Während seines Ingenieurstudiums kaufte er seine erste Kamera, damals noch eine DSLR, und entdeckte seine Leidenschaft für Video. Im Laufe des Studiums wurde aus Hobby plötzlich Beruf – als Freiberufler. Nach einem Jahr als Solokünstler wollte Jonas in Sachen Produktions- und Kundengröße den nächsten Schritt gehen. So kam er zu Distillery.

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