13.09.2018

Nach San Francisco mit Befree Live Carbon

written by:
Kitty – Atola Visuals

13.09.2018

Nach San Francisco mit Befree Live Carbon

Ich war über ein Jahr mit dem original Manfrotto Befree-Stativ unterwegs. Aber jetzt habe ich auf das Befree Carbon-Stativ umgesattelt und bin begeistert. Kennen Sie das Gefühl, eine schwere Fotoausrüstung herumzuschleppen und sie dann nicht einmal zu benutzen? Frustrierend. Einfach nur frustrierend. Aber mit dem Befree Carbon-Stativ mit Fluidkopf erlebt man so etwas garantiert nicht. Es ist mein neues Reisestativ und ich nehme es mit, selbst wenn die Chance, dass ich es wirklich brauche, nur 50:50 steht. Ich bedauere nie, es dabei zu haben, weil es so klein und leicht ist.

Aber jetzt zu den Details, warum das Manfrotto Befree Carbon-Stativ mit Fluidkopf so toll ist.

 

Am besten geeignet für:

  • Normale Schwenks (horizontal und vertikal)
  • Interviews
  • Selfies
  • Zeitrafferaufnahmen
  • Zeitrafferaufnahmen von Bewegungen, wenn man das mag
  • Lange Belichtungen
  • Aufnahmen aus hoher Perspektive, Stativhöhe 1,50 m
  • Aufnahmen aus niedriger Perspektive, Stativhöhe 43 cm
  • Aufnahmen mit umgedrehter Kamera aus noch niedrigerer Perspektive
  • Überkopfaufnahmen mit umgedrehter Kamera

Wer das vorherige Manfrotto Befree-Stativ kennt, möchte bestimmt wissen, was an dem neuen Carbon-Modell gleich bzw. anders ist.

Die Ähnlichkeiten:

Zunächst einmal haben beide Stative den gleichen kleinen Fluidkopf für Videoaufnahmen. Wer aber lediglich fotografieren will und den Arm am Fluidkopf nicht braucht, der kann ihn gegen einen Kugelkopf austauschen.

 

Beide Modelle haben eine Tragkraft von 4 kg, aber ich würde sie eigentlich nur für DSLR- oder Systemkameras empfehlen.

Besonders praktisch ist an diesen Ministativen die Mittelsäule, mit der man die Höhe superleicht regulieren kann. Beide Stative lassen sich auf Höhen zwischen ca. 152 und 43 cm einstellen. Zusammengeklappt sind beide etwa so lang wie mein Laptop, nämlich gute 40 cm. Sie passen also problemlos in einen Rucksack.

 

Und nicht zuletzt sind beide Stativmodelle mit einem Nivellier-Kugelkopf ausgestattet, sodass man sehen kann, ob die Kamera gerade ausgerichtet ist. Beide Modelle werden mit passender Tragetasche geliefert. Aber da gibt es einen Unterschied – bei der Tragetasche für das Carbon-Stativ ist der Gurt deutlich länger, was ich persönlich viel besser finde.

Die Unterschiede:

Bei aller Ähnlichkeit gibt es doch eine Reihe von Unterschieden zwischen beiden Stativen, zunächst einmal den Drehverschluss bei den neuen Carbon-Stativen. Ich finde sie leichter zu entriegeln als den Hebelverschluss der ursprünglichen Version. Aber das ist letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.

 

Ein weiterer Unterschied betrifft das Verstellen der Beinposition. Beim ursprünglichen Befree musste ich immer überlegen, in welche Richtung man den Knopf drehen muss, um die Beine wie gewünscht zu verstellen. Beim neuen Befree-Stativ funktioniert das meiner Meinung nach intuitiver. Und je weniger man sich beim Aufnehmen mit solchen Kleinigkeiten herumschlagen muss, desto besser kann man sich auf die Aufnahme als solche konzentrieren.

 

Außerdem ist da natürlich der Gewichtsunterschied zwischen beiden Stativen. Das Befree Carbon-Stativ wiegt ein knappes Pfund weniger als das ursprüngliche Modell. Ein knappes Pfund klingt vielleicht nicht nach viel, aber wenn man auf Reisen oder auf einer Wanderung ist oder sowie schon eine tonnenschwere Fotoausrüstung mit sich herumschleppt, dann spürt man den Unterschied. Glauben Sie mir, man spürt ihn wirklich!

 

Das Manfrotto Befree Carbon-Stativ ist ideal, wenn man sich einfach eine leichtere Fotoausrüstung wünscht. Es passt problemlos in Rucksäcke oder Tragetaschen aller Art. Es ist genau das Richtige für Interviews, Reise-Vlogs oder Selfies. So braucht man nie mehr jemand anderen zu bitten, einen aufzunehmen, und hat dann am Ende ein Foto ohne Kopf oder mit abgeschnittenen Beinen…

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